Heizkosten reduzieren – Mehr Wohnqualität für weniger Geld!

heizkosten sparen

Einmal im Jahr wird der Gang zum Briefkasten zur sprichwörtlichen Zitterpartie, die sogenannte Betriebs- oder Nebenkostenabrechnung steht ins Haus. Den höchsten Posten auf dieser Rechnung bildet in den meisten Fällen die Aufstellung der Heizkosten. Richtiges, d.h. effizientes Heizen will gelernt sein, denn schon durch kleine Optimierungen im täglichen Nutzungsverhalten, können sie viel Geld sparen.

Damit Sie sich vor unnötigen Kosten schützen können, hier ein paar heiße Tipps für die kalte Jahreszeit:

thermometer1 Die richtige Raumtemperatur

Wenn es um die richtige Raumtemperatur geht, unterscheidet man nach Funktion der Räume und Häufigkeit der Nutzung. Das persönliche Empfinden steht hier zwar im Vordergrund, ist aber nicht immer der richtige Maßstab für ein optimales Raumklima. Die Verbraucherzentrale empfiehlt im Bad eine Raumtemperatur von 21 bis 23°C, in Wohnzimmer und Küche, in denen Gemütlichkeit besonders im Vordergrund steht, zwischen 19 und 21°C und im Schlafzimmer maximal 18°C, um eine hohe Schlafqualität sicherzustellen.

In der Nacht und bei Abwesenheit über Tag kann und sollte die Temperatur und somit auch der Verbrauch gesenkt werden. Programmierbare Thermostate und solche, die aus der Ferne z.B. über das Smartphone gesteuert werden können, bieten hier zusätzliche Möglichkeit zur Einsparung. Bei längerer Abwesenheit sollte die Temperatur deutlich gedrosselt werden, 15°C jedoch nicht unterschreiten, um Schimmelbildung durch übermäßige Auskühlung der Wände zu verhindern. Die Werte sind in gewissem Maße flexibel und lassen Spielraum für eine den individuellen Bedürfnissen entsprechende Adaption.

heizung icon2 Freie Bahn

Genau wie Frischluft, muss auch produzierte Wärme zirkulieren können, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Damit die Heizung richtig arbeiten kann braucht sie Platz, hat sie diesen nicht, muss sie deutlich mehr leisten, es bildet sich ein Wärmestau, wodurch das Thermostat nicht mehr richtig funktioniert und die Wärme kann nicht in den Raum entweichen. Im Endeffekt verlieren Sie dadurch rund 15 Prozent der produzierten Wärmeenergie und eine Menge Geld.

Große Möbel, Vorhänge, Gardinen, Abdeckungen, Vertäfelungen und was sonst noch alles einen Heizkörper verdecken könnte, sollte demnach umgehend von diesem entfernt oder zumindest in größerem Abstand zum Heizkörper gestellt werden.

luften3 Querlüften

Gekippte Fenster sind eine der Hauptursachen für Wärmeverlust und hohe Heizkosten. Sinnvoller ist es, die Fenster, im besten Fall die gegenüberliegenden, mehrmals am Tag weit zu öffnen und so einen Durchzug zu erzeugen.

Die Luft kann deutlicher schneller und effektiver ausgetauscht werden, was nicht nur so genanntes „heizen für draußen“, sondern auch schlechte Luft, Feuchtigkeit und übermäßiges auskühlen der Räume und Wände verhindert. Wie lange Sie Lüften sollten, hängt von der Außentemperatur ab. Bei warmen Außentemperaturen dauert es länger, einen Luftaustausch und somit ein gesundes Raumklima zu erzeugen, bei kälteren Außentemperaturen reichen bereits kurze Lüftungszeiten von wenigen Minuten. Achtung: Die Heizung sollte während des Lüftens zugedreht sein.

rohrisolierung4 Wärmeverlustquellen ausschalten

Die richtige Dämmung und Isolierung bedeutet eine erhebliche Kosteneinsparung.

Die Temperatur der Wandoberfläche hat entscheidenden Einfluss auf unsere Wahrnehmung der Raumtemperatur. In Räumen mit gut gedämmten Wänden, kann die Lufttemperatur also deutlich geringer sein, um ein angenehmes und gemütliches Wohnklima zu schaffen, als in schlecht gedämmten Räumen.

Die richtige Dämmung senkt also nachweislich den Energiebedarf und –verbrauch. Schwachstellen auf die bezüglich der Dämmung und Isolierung besonders geachtet werden sollte sind vor allem Türen und Fenster, offen verlegte Rohre, Kellerdecken, Dachböden, Außenwände und Kästen von Rollläden. Häufig bedarf es nur geringer finanzieller Mittel und niedrigem Zeitaufwand, um den Mängeln Abhilfe zu schaffen.

Türen zu wenig beheizten Räumen sollten sie stets geschlossen halten und im besten Fall durch Zugluftstopper zusätzlich abdichten.

Doch Vorsicht, wenn erst alles absolut dicht ist, wird das regelmäßige Lüften umso wichtiger!

wartung5 Regelmäßige Wartung und Kontrolle

Auch eine gut gepflegte Heizanlage spart Kosten. Eine der ersten Maßnahmen, die Sie ergreifen sollten, ist das Entlüften ihrer Heizung. Spätestens wenn ihre Heizung zu blubbern beginnt, ist an der Zeit sie von überschüssiger Luft zu befreien und somit volle Heizleistung zu gewährleisten. Doch nicht nur den einzelnen Heizkörpern, sondern auch der gesamten Anlage sollten Sie entsprechende Beachtung schenken.

Die Einstellung des Brenners, eventuelle Rußablagerungen und andere mögliche Mängel sollten, im Rahmen einer einmal jährlichen Wartung, überprüft und bei Bedarf beseitigt werden. Für Eigentümer älterer Immobilien bzw. Immobilien mit veralteten Heizungsanlagen, könnte außerdem eine Modernisierung oder Teilmodernisierung in Frage kommen, die nicht nur die Kosten senkt, sondern auch erheblich zur Reduktion der CO2-Emission beiträgt.

Viele weitere interessante Informationen zum Thema Immobilien und Wohnkomfort gibt es unter: Jo. Wolter Immobilien, Immobilienmakler in Braunschweig. Spannende Artikel rund um das Thema Hausverwaltung finden Sie auf dem Hausverwalterblog.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *